Bamberg gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 die fränkische Meisterschaft! Oh, sorry: Vorsicht Spoiler!

                                                                      Auch dieses Bild enthält einen #spoiler

Zum Saisonabschluss lud Nürnberg als amtierender Titelträger mal wieder zur fränkischen Meisterschaft ein. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen und Abwesenheit von männlichen Spielern, die gerade unterwegs sind, Wildpferde in Spanien zu fangen und zu zähmen, pickten wir uns aus Regensburg Simon und Michi aka Göttler aka der Onkel #bestchoice

Gespielt wurde 50 Minuten auf 13 mit Halbzeit bei 7, oder auf 15 mit Halbzeit auf 8. Das war den ganzen Tag irgendwie nicht so ganz klar und Auslegungssache. Cap 1 gabs bei Gleichstand oder einem Punkt Unterschied nach Ablauf der Zeit. Der innovative Spielplan sagte weiterhin, dass wir 3 Spiele in Folge haben sollten. #nobreaks

Bevor es gegen die Erlanger Unwucht los ging, sorgte Grieche noch für gute Musik, denn der Kenner weiß, nur diese ist mit original Spotifywerbung. Wir starteten alle gut, nur Mareike war kurz irritiert, dass sie tatsächlich angespielt wird und Pia hatten einen Drop, den aber zum Glück niemand gesehen hat! Außerdem zwickte es schon sehr bald in Manus Wade, so dass wir uns schnell für eine Zonen Defence entschieden, um den Boy ein bisschen zu schonen. Nachdem wir alle genug Mücken verschluckt hatten und mit 10:1 recht deutlich führten, wachte Erlangen mit der Zeit auf und am Ende der Zeit stand es 13:5. Am Ende blieb nur die Frage, wo war #thommy #tommi #thommey

Direkt im Anschluss erwartete uns der frühere fränkische Abonnement Meister Disc-o-Fever aus Würzburg. In diesem Spiel unterstütze uns dann auch Julius, weil er uns so lieb hat und vermisst. Genau. Zum Spiel selbst: Wir spielten Zone, wackelten ab und an Tief etwas und begannen uns zu fragen, wer bei uns pullen soll, da sich nach und nach einer nach dem anderen aus dem Pullgame verabschiedete. Eine Frage, die erst mit dem Feldwechsel kurz vor dem Finale geklärt werden sollte. Endstand 13:3. Im Anschluss an das Spiel gewannen dann noch Kerstin und Julius gemeinsam die Wahl zur #misskommunikation

Wiederum direkt im Anschluss folgte unser Spiel gegen Nürnberg 2; Nürnberg stellte auch dieses Jahr wieder 2 Teams. Wir verdropten den Start, so dass Nürnberg schnell 0:2 vorne lag, spielten und handblockten uns aber schnell zum 3:2 zurück. Dies war das erste Spiel, dass in der Sonne stattfand, so dass mit zunehmenden Spielverlauf die Bamberger immer mehr ihrer davor getragenen Kleidung strippten. Ein Prozess, der generell immer als positiv zu bewerten ist! Auch in diesem Spiel packten wir wieder unsere Zone aus und konnten Nürnberg damit ordentlich Druck machen. Am Ende gewannen wir mit 11:7, die Vorentscheidung für den Finaleinzug. #ölölölölö

Nach einer zweistündigen Mittagspause, bei denen sich die Wirte dachten, dass es eine schier herausragende Idee sei, Punkt 12 den Grill anzuschüren, damit sich auch ja schön eine ewiglange typisch deutsche Schlange bildet, ging es in unser letztes Gruppenspiel gegen die Wildhogs aus Schweinfurt. Unser Plan, diszipliniert zu spielen und nicht in wildes rumdaddeln zu verfallen, ging dabei nur bedingt auf. Auch, weil die Schweinfurter uns mit unkonventionellen Hüpf-Overheads das ein oder andere Mal breakten. Doch im Spielverlauf konnten wir zu unserem normalen Spiel zurück finden. Während Thomas kopfschmerzgeplagt ungewohnte Schwächen zeigte (Zeit für Ibu!), handelte sich seine secret Love Vera erst souverän durch die Schweinfurter Reihen, und als dann auch noch die Hucks zu kurz auf sie kamen, pushte sie kurzer Hand selber die Scheibe für sich in die Endzone. Am Ende holten wir einen 15:5 Sieg und damit den Gruppensieg und den #Finaleinzug

Im Finale trafen wir dann auf Nürnberg 1, die sich unverhältnismäßig früh begannen, warm zu machen. Auf die Idee kamen wir auch irgendwann, für Michi war das Warm-Up robtional. Vor dem Spiel klärten wir dann auch noch die Spielbedingungen: Gespielt wurden 55 Minuten auf 13 mit den Cap Regeln des gesamten Spieltages. Nachdem wir im ersten Pass gleich mal die Scheibe dropten und Nürnberg mit 0:1 in Führung ging, spielten wir uns durch eine sehr starke Person-D und disziplinierte Offence mit der Zeit eine 6:1 Führung heraus, ehe Nürnberg wieder aufwachte. Mittlerweile klappten sogar unsere Pulls besser, aber das war auch nicht so schwer. Halbzeit 7:4. Nürnberg machte uns immer mehr Druck, doch am Ende holte uns Thomas mit einem der isansten Sprints der letzten Jahrzehnte das 10:7 und somit ging in der 10. fränkischen Meisterschaft der Titel nach 7 Jahren wieder nach Bamberg! #fränkischermeister2019

Anschließend war ich ganz begeistert, dass wir diesmal griechisch Essen gingen, wo der zuvor mit Pfeffi gefüllte Pokal auch einen Ehrenplatz erhielt. Wovon ich allerdings nicht begeistert war, so wenig, dass es hier einer speziellen Erwähnung bedarf, um die Zukunfts-Wuku davor zu warnen, waren die Portionsgrößen…#daswarnichts

Die Platzierungen im Überblick:

  1. Bamberg
  2. Nürnberg 1
  3. Nürnberg 2
  4. Bayreuth
  5. Würzburg
  6. Würzburg Juniors
  7. Erlangen
  8. Ansbach
  9. Aschaffenburg (Spirit)
  10. Schweinfurt

Schuld daran, dass wir nächstes Jahr die FM in Bamberg ausrichten dürfen, sind: Mo, Simon, Thomas, Nicov, Manu, Michi, Mareike, Vera, Kerstin, Pia, Martin und Grieche

verfasst von: Grieche